Psychosomatische Aspekte in der ganzheitlichen Zahnmedizin – Der kinesiologische Muskeltest, eine praktische Einführung – Erfolgreich mit jungen Patient:innen umgehen
Block 3 des Curriculums Systemische Zahnmedizin
Referentin: Dr. Martina Obermeyer
Es geht immer um mehr als „nur“ um den Zahn:
- 20–25 Prozent der Patient:innen sind komorbid – inwieweit beeinflusst das unsere Behandlung?
- Anteile der Psyche (von Patient:innen und Zahnarzt) am Behandlungserfolg
- Abgrenzung von relevanten, psychischen Erkrankungen, die in Kooperation besser behandelt werden
- Umgang mit Gefühlen, Emotionen und Projektionen
- Warum ist diese:r Patient:in bei mir gelandet und was spiegelt er/sie mir?
- Wie kann ich eine:n Patient:in richtig einschätzen und wie frage ich das am besten ab?
- Differenzierte Wahrnehmung einer:s Patient:in und gezielte Anamnese
- Umgang mit eigenen Themen und Erkennung von fremdbestimmten Einflüssen
- Testen mit Kinesiologie und Abkopplung
Referent: Dr. Heinz-Peter Olbertz
Die Kinesiologie, in der wortgetreuen Übersetzung die „Bewegungslehre“, ist ihrem Selbstverständnis nach die Lehre vom Ausgleich bewegter Kräfte oder fließender Energien.
George Goodheart, ein amerikanischer Chiropraktiker, entdeckte in den frühen sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, dass sich bestimmte Vorgänge innerhalb des Organismus in den Muskeln abspielen. Zudem stellte er fest, dass ein starker Muskel sichtbar und fühlbar schwach reagierte, sobald die Person eine Körperzone berührte, mit der etwas nicht in Ordnung war oder aber in Kontakt kam, mit einer für den Körper ungünstigen Substanz. Somit war deutlich, dass ein Muskel leiblich-seelische Vorgänge abbildet.
In der Diagnostik kann der Muskeltest eingesetzt werden, um z.B. Krankheitsherde oder maximal belastete Organe aufzufinden. Therapeutisch wird der Muskeltest angewendet, um geeignete Medikamente auszutesten.
Ein richtig durchgeführter Muskeltest ist die Voraussetzung, um durch die AK (Applied Kinesiologie) verlässliche Ergebnisse zu bekommen. Der Test dauert nicht länger als zwei bis vier Sekunden. Zur Durchführung benötigt man eine definierte Testposition entsprechend dem Verlauf und der Funktion des Muskels. Optimal ist es, nur einen einzigen Muskel zu testen.
Referentinnen: Pia Esser, Elke Glenz-Scotland
Die Art und Weise, wie Mediziner:innen mit ihren jungen Patient:innen kommunizieren, hat einen erheblichen Einfluss auf den Therapieerfolg und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten.
In diesem interaktiven Workshop werden die Teilnehmer:innen lernen, wie sie altersgerechte Kommunikationstechniken anwenden können. Dies ist die Grundlage für einfache, effektive und schnelle Behandlungen. Ziel ist es, das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen zu gewinnen, altersentsprechende Kommunikationsmuster von Kleinkindern, Kindern im Schulalter und Jugendlichen zu verstehen, den Umgang mit Angst und Stress bei jungen Patient:innen zu lernen sowie Eltern mitnehmen und führen zu können.
Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden praktische Tipps und Fallbeispiele für die medizinische Behandlung, die sie direkt in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Dieses Seminar ist sowohl für Humanmediziner:innen als auch für Zahnmediziner:innen geeignet.
Inhalte:
- Intro und Selbstvorstellung
- Worum geht es: Ablaufplan
- Körperhaltung
- Kinder Qi gong
- Übungen
- Erzählung Metapher Geschichte
- Ritualisierte Verhaltensführung
- Theoretische Grundlagen
- Übungen
- Habbits
- Eltern instruieren und einbeziehen.
- Akupressur, Klopfen
- Geschenke
- Was ist hilfreich im Umgang mit Kindern – verschiedene Techniken
- Hypnotische Trance-Zeichen und Utilisation
- Musterunterbrechung
- Überladungstechnik
- Körpersprache
- Streicheln / Halten
- Metaphern Geschichten Habbits
Referent:innen
Dr. Martina Obermeyer
Dr. Heinz-Peter Olbertz
Zahnärztin Pia Esser
Elke Glenz-Scotland
Veranstalter
GZM, Hauptstraße 81
42555 Velbert
T +49 621 4824300
M info@gzm.org