Digitale und analoge Tagungen zur ganzheitlichen Zahnmedizin bieten Fachleuten eine wertvolle Plattform, um die neuesten Erkenntnisse und Ansätze in der systemischen Zahnmedizin kennenzulernen. Digitale Tagungen ermöglichen es, flexibel und ortsunabhängig teilzunehmen und sich mit Expert:innen weltweit auszutauschen. Analoge Tagungen hingegen bieten die Möglichkeit zum persönlichen Netzwerken, intensiven Dialog und praktischen Workshops. Beide Formate fördern den Austausch zu innovativen Behandlungsmethoden und tragen dazu bei, ganzheitliche Konzepte effektiv in den Praxisalltag zu integrieren.
Digital oder analog fortbilden und tagen
ZAEN Kongresse
Wann
23.09. – 27.09.2026
10.03. – 14.03.2027
22.09. – 26.09.2027
Wo
Kongresszentrum Freudenstadt
Medizinische Woche Baden-Baden
Die Medizinische Woche in Baden-Baden ist ein bedeutender Kongress für Komplementärmedizin, der Ärzt:innen, Zahnärzt:innen und Therapeut:innen zusammenbringt. Hier werden aktuelle Trends, innovative Therapien und bewährte Methoden der Naturheilkunde vorgestellt und in praxisnahen Workshops vertieft – ideal für Fachleute, die ihr Wissen ganzheitlich erweitern möchten.
Wann
29. Oktober bis 01. November 2026
Wo
Kongresshaus Baden-Baden
Chile – 14-tägige Arzneipflanzen-Fachexkursion
Im Reich der Araukarien
Chile ist ein Land der extremen Kontraste und geografischen Superlative, das Reisenden
einzigartige Naturerlebnisse bietet, die man so kaum an einem anderen Ort der Welt findet.
Aufgrund seiner ungewöhnlichen Nord-Süd-Ausdehnung vereint das Land trockenste Wüsten,
Gletschersysteme, gemäßigte Regenwälder und vulkanische Landschaften.
Auch wenn es in einer zweiwöchigen Studienreise – mit den Schwerpunkten Botanik und
Arzneipflanzen – nicht möglich ist, alle Ökosystem des Landes zu bereisen, können innerhalb
dieses Zeitraumes die bemerkenswertesten Biotope besucht werden, die durch den Pazifik,
Vulkane und die Anden geprägt sind. Eine besondere botanische Delikatesse ist die
Küstenlandschaft nördlich von Santiago de Chile, wo der Küstennebel „Camanchaca“ eine
ganz besondere Flora und Fauna in der sonst eher wüstenartigen Landschaft hervorgebracht
hat. Und: was wäre Chile ohne Wein? Selbstverständlich steht dieser mit auf dem Programm,
nebst einer Schnapsbrennerei. Auch interessant: Nirgendwo sind die Sterne näher als in
trockenen Hochlagen Chiles – deshalb gehört das nächtliche Sternebeobachten unter
Anleitung mit zum Programm. Alleine dieses Erlebnis wird unvergesslich sein.
Und was wäre Chile ohne seine magischen Araukarienwälder, die zwischen Seen und
schneebedeckten Vulkanen südlich der Hauptstadt Santiago vorkommen? Die Araukarien sind
ein Urzeitrelikt, sozusagen ein lebendes Fossil. Hier werden wir uns mehrere Tage Zeit nehmen,
die Wälder und Seen zu erkunden, aber nicht ohne uns auch in den Thermalquellen zu
entspannen. Abgerundet wird die Exkursion durch den Besuch sehenswerter Kulturstätten,
insbesondere des UNESCO-Weltkulturerbes Valparaíso und Santiago de Chile.
Der Schwerpunkt dieser Fachexkursion, die sich an Heilberufler und deren Begleitpersonen
richtet, sind Flora und Fauna des Exkursionsgebietes mit besonderer Berücksichtigung von
arzneilich interessanten Arten unter der Führung des pharmazeutischen Biologen Professor Dr.
Michael Keusgen, ein international ausgewiesener Spezialist für Arzneipflanzen. Hier hat Chile
einiges zu bieten. Um nur wenige Beispiele zu nennen: Boldo (Peumus boldus), Quillaja /
Seifenrindenbaum (Quillaja saponaria), Canelo / Winterrindenbaum (Drimys winteri), Arrayán /
Temu (Luma apiculata), Matico (Buddleja globosa), Cachalangua (Centaurium
cachanlahuen) und die Nationalblume von Chile, die Wachsglocke (Lapageria rosea). Die
gewählte Reisezeit ist unter botanischen Aspekten äußerst günstig, da auf der Südhalbkugel
gerade Frühling ist.
Chile hat noch weitere Vorzüge: Bei einer Welt, die zunehmend von Konflikten und Kriegen
geprägt ist, ist Chile ein vergleichsweises stabiles Land mit einer nicht ganz billigen, aber guten
touristischen Infrastruktur. Wegen der großen Entfernungen müssen Inlandflüge in Kauf
genommen werden, da sonst zu viel Zeit auf anstrengenden Busreisen verloren gehen würde.
Chile kann im Jahr 2026 mit gutem Gewissen bereist werden, aber auch die politische Zukunft
von Südamerika ist ungewiss. Deshalb: falls man an Südamerika und insbesondere Chile
interessiert ist, lieber in diesem Jahr eine spannende Fachreise unternehmen und nicht warten!
Botanische Reisevorbereitung: Internet-Ressourcen wie „Plant oft he World“, „PlantNet“, sowie
die chilenische Internetflora.
Für das ausführliche Programm sowie das Anmeldeformular zu dieser Reise wenden Sie sich gerne an uns. Wir senden es Ihnen dann zu.
Wann
06. bis 19. November 2026
Wo
Chile, Südamerika