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Ursachen für Entstehung & Progredienz von MIH/Kreidezähnen
Inhalt
Die Ursache ist keine genetische oder Zahnentwicklungsstörung.
MIH wird nicht durch Umweltfaktoren, ungenügende Mundpflege, Erkrankungen oder Antibiotika ausgelöst.
Kreidezähne sind ein Problem im Calciumhaushalt-Knochenstoffwechsel der Mutter und ein Ernährungsproblem bei Babys und Kleinkindern.
Zusätzliche Calciumgaben sind nicht die Lösung, sondern können gesundheitliche Probleme für die Mutter bringen, denn es ist ausreichend Calcium in der Ernährung.
Die Ursache verstehen – Therapie ableiten
Nur wer die Ursache kennt und versteht, kann daraus auch eine Therapie ableiten. Fluoridierungen, Versiegelungen, Kunststofffüllungen einschließlich Icon funktionieren nicht.
Hier werden nur symptomatisch die Folgen und Beschwerden der MIH therapiert. Gleichzeitig wird aber dadurch eine forcierte Mineralisation und Ursachenbeseitigung gestört bis verhindert.
Mineralisation im Fokus
Wir unterscheiden zwischen der Amelogenese, die in 3 Phasen abläuft und der nachfolgenden Mineralisation, die wie eine Imprägnierung des in der Amelogenese gebildeten Schmelzes zu verstehen ist und auch wieder in 3 Phasen abläuft.
Bei der MIH handelt es sich um ein Problem in der Mineralisation.
Alle Milchzähne und die 6er beginnen pränatal mit der Mineralisation. Die 1,2,3,4,5, und 7er beginnen erst postnatal.
Warum entsteht MIH?
Damit wirksam MIH vorgebeugt und betroffene Zähne therapiert werden können, ist es wichtig zu verstehen, warum die Mutter ein Calcium-Knochenstoffwechsel-Problem hat und warum es trotz gut durchdachter und entwickelter Baby- und Kleinkindernährung zu einem Ernährungsproblem kommen kann.
Hier setzt diese Veranstaltung an und es wird die Ursache des Problems beleuchtet, so dass die Therapie zielführend dazu gewählt werden kann.
Referenten
Dr. Ronald Möbius
Veranstalter
GZM, Hauptstraße 81
42555 Velbert
T +49 2052 9277833
M info@gzm.org