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Unsere nächste(n) Veranstaltung:
GZM-Zahnärztetag auf der Medizinischen Woche in Baden Baden
30. Oktober 2010
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GZM Programm Baden-Baden 2010
gzm_programm_bb_2010w.pdf (290 kB)
Das Zeichen für Qualität und Sicherheit
Sie wollten zur
Gesellschaft für Zentralsterilisation von Medizinprodukten mbH
Klicken Sie bitte auf das LOGO
Die Module
Modul 1
Start Up
- Allgemeine Einführung in die Thematik
- Einführung in die Systemische Zahnmedizin/Zahntechnik
- Wechselwirkung von dentalen Werkstoffen und deren Interaktion mit Umwelteinflüssen
- Voraussetzungen für die Qualifikation
- Ablaufbeschreibung und Struktur der Kurse
- Vorteile für zertifizierte Betriebe
- Perspektive der Teilnehmer
- Zeitlicher Ablauf
- Prüfungsmodell
- Diskussion
- Terminvereinbarungen
Modul 2
Metalle, Gerüstmaterialien, Modellguss
- Verarbeiten und Gießen hochgoldhaltiger und edelmetallfreier Legierungen
- Prozessbeschreibung: Gerüstherstellung EM und EMF
- Prozessbeschreibung: Gießen EM und EMF
- Prozessbeschreibung: Ausarbeiten und Polieren EM und EMF, sowie Vorbereiten für Keramik
- Herstellung von Gerüsten in Hochleistungskeramik
- Prozessbeschreibung: Grundlagen zur Hochleistungskeramik
- Prozessbeschreibung: Bearbeitung von Zirkongerüsten
- Modellguss und Verbindungstechniken
- Prozessbeschreibung: Modellguss
- Prozessbeschreibung: Verbindungstechniken
- Laser – Schweißparameter
- Gussgeräte – Steuerungsparameter
- Vorwärmöfen – Steuerungsparameter
- Werkstoffspezifische Parameter, Verfahrensanweisung
Herstellung der Prüfkörper zur weiteren Verarbeitung
Dauer: 16 Stunden ( 2 AT )
Modul 3
Keramische Verblendung und Oberflächenkonditionierung
- Niederschmelzende und hochschmelzende Keramiken
- Prozessbeschreibung: Keramische Verblendung - EM und EMF
- Prozessbeschreibung: Keramische Verblendung - Zirkon
- Prozessbeschreibung: Keramische Verblendung - Presskeramik
- Keramikofenkalibrierung – Testplättchen/Fritten
- Keramikofenprogrammierung - Brennprozesse
- Werkstoffspezifische Parameter, Verfahrensanweisung
Verblendung der Prüfkörper mit Keramik
Dauer: 12 Std. ( 1,5 AT )
Modul 4
Kunststoffverarbeitung
- Chemoplaste, Thermoplaste, Verblendkunststoffe
- Heiß– und Kaltpolymerisate
- Prozessbeschreibung: Dentale Basiskunststoffe
- Prozessbeschreibung: Dentale Verblendkunststoffe
- Prozessbeschreibung: Sonder- und Therapiekunststoffe
- Prozessbeschreibung: Reparaturen, Erweiterungen und Unterfütterungen
Verarbeitung der verschiedenen Kunststoffe, Fertigstellung der Prüfarbeit
Dauer: 16 Std. (2 AT)
Modul 5
Vortrag zur systemischen Zahnmedizin
Auswahlthemen:
- Wechselwirkung von Zahnersatzmaterialien
- Umweltzahnmedizin
- CMD
Verständnis der Materie, Wissensvermehrung
Dauer: 3 – 5 Std.
Anmerkung:
Zur Abrundung der Zertifizierung ist eines/r der obigen Themen/Vorträge obligatorisch.
Es können auch Veranstaltungen der GZM Medien und Marketing besucht werden, falls eines der
Themen abgehandelt wird. Mittels Fragebogen wird der Wissensstand geprüft, um die Teilnahme
am Vortrag nachzuweisen.
Die Teilnahmegebühr ist mit dem Paketpreis abgegolten.
Zertifizierung
Sind die Module 1 bis 5 abgeschlossen, erhält der Teilnehmer eine Zertifizierungsurkunde, unter der Voraussetzung:
- Der Teilnehmer ist oder wird Mitglied bei der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin e.V.
- Der Teilnehmer hat die Urkunden/Bestätigungen der 5 Module
- Der Teilnehmer hat die Bestätigung/Zertifikat des Prüflabors, dass die eingereichte Arbeit den Kriterien der GZM entspricht.
Zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung sind alle 3 Jahre ein Re-Audit (Prüfkörper) sowie die Teilnahme an 4 GZM – Veranstaltungen innerhalb von 3 Jahren erforderlich.
Die entsprechenden Nachweise sind bei der GZM vorzulegen.
Prüfkörper
Prüfkörper sind die Grundlagen des Qualitätsnachweises für das Dentallabor
Die Prüfkörper werden anschließend auf Reinheit, Kompatibilität und Vernetzung untersucht und müssen festgelegten Parametern entsprechen.
Die Prüfkörper sind standardisiert, und von allen Laboren zu verwenden. Die Prüfkörper bestehen aus einer 3-gliedrigen Brücke von 24 – 26.
- 24 wird keramisch verblendet.
- 25 ist ein Brückenglied und mit Kunststoff zu verblenden.
- 26 ist eine Vollgusskrone.
- Vor der Verblendung von 25 ist die Brücke zwischen 25 und 26 zu verlasern.
- Zwischen 14 und 17 ist eine Klammerprothese aus Modellgusslegierung anzufertigen.
- An 14 und 17 sind je Doppelarmklammern mit Auflage vorgesehen.
- Der Verbinder ist bis zur Modellmitte hin darzustellen.
- 15 und 16 werden mit Prothesenzähnen ersetzt und der Sattel mit Prothesenkunststoff ergänzt.
Das Prüfmodell wird von der GZM zur Verfügung gestellt
- Die 3 – gliedrige Brücke (mehrere Einheiten, damit evtl. versch. Legierungen eingesetzt werden können) wird als Wachsteil vorproduziert zur Verfügung gestellt.
- Während des Kurses muss nur das Modellgussteil modelliert werden.
- Das Modell wird rechtzeitig vor Kursbeginn an die Teilnehmer versandt, damit ein 3 – gliedriges Zirkongerüst hergestellt werden kann, welches im Modul 2 verblendet wird.
Das bisher verwendete Testkörperset entfällt. Testkörper werden nur nach Bedarf für den Zahnarzt/Patienten erstellt. Durch den Prüfkörper ist ausreichend nachgewiesen, dass die Verfahren beherrscht werden.
Geprüft werden u.a.: Gussgefüge, Korrosionsraten, (Original und Prüfkörper), Restmonomergehalt, Polymerisationsgüte, Verbundfestigkeit, Oberflächengüte, Übergänge Verblendmaterial und Gerüst.
Anmerkungen:
Metallgerüste:
- Korrosionsrate: Diese sollte z. B. bei Edelmetall – Legierungen nicht über 2 µ Gramm/cm² betragen.
Hierbei ist es wichtig, dass ein genormtes Testplättchen mit vergossen wird (als Vorlage dient das runde Plättchen für das Patienten–Testset - wird mit dem Modell mitgeliefert).
Dieses Plättchen wird für die Bestimmung der Korrosionsrate benötigt.
Die Testkörper Brücke und der Klammerguss werden in der entsprechenden Legierungsgruppe nach Gusssystem – der GZM vergossen.
- Brücke und Klammerprothese werden mit ihren Komponenten auf Homogenität und optische Mängel (Poren, Einschlüsse, etc.) untersucht. Besonderes Augenmerk gilt der Homogenität des Randbereichs an 24 / Übergang Keramik – Metall und 25 / Übergang Kunststoffverblendung – Metall.
- Die Keramik wird auf porenfreie Strukturen und homogene Oberfläche untersucht. Hierfür werden entsprechende Schnittbilder erstellt.
Vollkeramische Gerüste:
Aufgrund des neuen Gerüstmaterials Zirkon ist es notwendig, auch dieses Verfahren zu prüfen.
Hierfür wird auf dem Prüfkörpermodell ein Zirkongerüst von 24 - 26 erstellt.
Dieses Gerüst wird nach den besonderen Anforderungen für die richtige, unterstützende Gestaltung für keramische Verblendungen auf Zirkon angefertigt.
Geprüft wird:
- Korrosionsrate von Zirkon. Herstellen eines genormten Testplättchens, siehe Legierungen.
- Spaltkorrosion
- Homogenität der Keramischen Verblendung zum Zirkon, besonders im Dickteil (BG)
- Homogenität des Randbereiches / Übergang Keramik – Zirkon
- Die Verblendkeramik wird wiederum auf Homogenität, wie bei der metallkeramischen Verblendung, geprüft.
Kunststoffe
Bei der Verarbeitung von Polymeren, Ceromeren und artverwandten Kunststoffen ist das Prüfverfahren entsprechend auf den Restmonomergehalt und die Sichtprüfung auf Homogenität, Porenfreiheit und Verunreinigungen auszulegen.
Bei Verblendkunststoffen sind die Bonder, sowie der Übergangsbereich Metall – Kunststoff in die Prüfung einzubeziehen.
Geprüft werden:
- Restmonomergehalt
- Homogenität
- Übergang Metall – Kunststoff
- Politur/Oberfläche
Sämtliche Kurse und Vorträge dürfen ausschließlich von den GZM akkreditierten Referenten durchgeführt werden!



