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30. Oktober 2010

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Ganzheitliche ZahnMedizin - Was ist das eigentlich?

Die ganzheitliche ZahnMedizin beruht auf der Erkenntnis, dass der Auslöser vieler akuter oder chronischer Erkrankungen im Mund liegt.

Störungen an Zähnen oder Kiefer können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen.

Das bedeutet, dass die Erkrankung eines Zahnes nicht auf diesen beschränkt bleiben muss, sondern zu Schäden an anderen Organen führen kann - und umgekehrt.

Aktuelle Forschungsergebnisse spiegeln die Zusammenhänge zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit wieder.

Aktuelle Forschungsergebnisse:

  • Das Risiko von Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Frühgeburten kann bei vorliegender Parodontitis (Parodontose) erhöht sein.
  • Nacken-, Rücken- oder Kopfschmerzen sowie z. B. Ohrgeräusche (Tinnitus) können ihre Ursache in Störungen des Kiefergelenks haben.
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf Dentalmaterialien können allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Allergien oder chronische Abwehrschwächen verursachen.
  • Durch chronische Entzündungen im Bereich von Zähnen und Kiefer kann die Leistungsfähigkeit erheblich reduziert werden.
ZahnMedizin ist Medizin

Bei der Diagnostik und Therapie gesundheitlicher Störungen und chronischer Erkrankungen spielt die Zahnheilkunde als Fachgebiet der Medizin somit eine ganz wesentliche Rolle. Der Zahnarzt ist ein wichtiger Partner, der rechtzeitig in das Therapiekonzept eingebunden werden muss.

Die ganzheitlich orientierte ZahnMedizin widmet sich eben solchen Zusammenhängen zwischen Zähnen und anderen Körperorganen. Ein ganzheitlich orientierter Zahnarzt beschränkt seine Sicht daher nicht auf den Mundraum des Patienten, sondern bezieht im Rahmen seiner Diagnose und Therapie den gesamten Organismus ein.

Er richtet seinen Blick also auf den gesamten Menschen und beschränkt ihn nicht auf seine Mundhöhle. Denn nicht die Mundhöhle erkrankt, sondern das Gesamtsystem Mensch.

Aufgabe des Zahnarztes ist es, die Gesamtgesundheit seiner Patienten über die Zahngesundheit zu verbessern. Dazu sind jedoch auch fachübergreifende Kenntnisse notwendig. Ganzheitlich orientierte Zahnärzte haben daher zusätzliches Wissen aus anderen medizinischen Bereichen erworben. Dazu gehören u.a. Immunologie, Orthopädie oder Umweltmedizin.

Therapie-Ergänzung durch biologische Medizin

Auf Grundlage dieser Kenntnisse werden die anerkannten Methoden und Therapien der modernen Schulmedizin durch die Anwendung von Verfahren aus Naturheilkunde und biologischer Medizin ergänzt.

Ergänzende Methoden zur ganzheiltichen ZahnMedizin:

  • Akupunktur/Laserakupunktur
  • Homöopathie
  • Phythotherapie
  • Neuraltherapie
  • Myofunktionelle Therapie
  • Ernährungstherapie
  • Hypnose
  • Elektroakupunktur
  • Bioelektrische Funktionsdiagnostik
  • Symbioselenkung / Immuntherapie
  • Biologische Kieferorthopädie (Bionatortherapie)

Um ihren Patienten ein Höchstmaß an medizinischer Kompetenz bieten zu können, arbeiten ganzheitlich orientierte Zahnärzte zumeist in einem Netzwerk mit Therapeuten und Ärzten aus anderen medizinischen Bereichen zusammen. Dazu gehören beispielsweise Immunologen, Schmerztherapeuten, Psychologen, Orthopäden, Neurologen, Hals-Nasen-Ohrenärzte, TCM-Ärzte (Traditionelle Chinesische Medizin), Manualtherapeuten u.a.

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