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Curriculum "Systemische kraniofaziale Therapie"

Seminar 3

Untersuchung und Behandlung des kranialen Nervensystems

Einleitung
Das gesamte Nervensystem, welches außerhalb des dorsalen Horns und des Hirnstammes liegt, kann selbst zur Schmerzquelle werden. Laut Definition gehören dazu nicht nur die Nerven der oberen und unteren Extremität, sondern auch die Dura und die Hirnnerven. In den letzten vier Jahrzehnten hat es sehr viele Studien gegeben, die eine Neurodynamik kranialer Nervenstrukturen bei Kopf-, Unterkiefer und Rumpfbewegungen festgestellt haben. Über die mechanischen Berührungsflächen der Schädelbasis gehen die Hirnnerven eine wechselseitige Beziehung mit dem kraniofazialen System ein. Jeder kraniale Nerv hat seine eigene Neurodynamik und Pathodynamik, sowie sein eigenes klinisches Muster. Zu den allgemeinen klinischen Mustern von Dysfunktionen im kranialen Nervensystem zählen die Beschwerden im Innervationsfeld der Hirnnerven, Beschwerden im Verlauf des Hirnnerven und die Veränderungen der Zielmuskulatur des jeweiligen Hirnnervens. Die Schmerzintensität ist sehr variabel, die Beschwerden von Hautnerven sind oft gut eingrenzbar und werden als brennend wahrgenommen. Die Beschwerden sind oft positionsabhängig und zeigen oft einen plötzlichen Schmerzschub.


Inhalt
Theorie

  • Funktionelle Anatomie des kranialen Nervensystems
  • Richtlinien für die Untersuchung des kranialen Nervensystems


Praxis

  • Untersuchung kranialer Nerven (N. trigeminus, N. fazialis und N. hypoglossus)
    • Konduktionstests
    • neurodynamische Tests
    • Palpation
  • Behandlung kranialer Dysfunktionen (N. trigeminus, N. fazialis und N. hypoglossus)
    • direkte Mobilisierungstechniken
    • indirekte Techniken
    • Zielorgantraining
  • Behandlung von Fallbeispielen

Dr. med. dent. Jörg Müller, PT Gisa Zech

Termin:

11. bis 12. Dezember 2010 in Augsburg

Seminar 4

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