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Curriculum "Systemische kraniofaziale Therapie"

Seminar 2

Untersuchung und Behandlung des kraniofazialen Systems

EinleitungEine besondere Bedeutung haben die zahlreichen Gefäßsysteme zwischen dem Suturengewebe und dem markhaltigem Knochengewebe. Sie dienen als Lastübertragungssysteme, das so genannte Stress-Transducer-System. Einwirkende äußere und innere Kräfte auf das Kranium wirken in Bewegungen der Suturen. Damit entstehen Zug- und Druckkräfte, die wiederum Wachstumsreize für die gesamte kraniofaziale-, mandibuläre- und zervikale Region darstellen. Eine mögliche kraniofaziale Dysfunktion ist der vorzeitige Verschluss  einer oder mehrerer kranialer Suturen. Eine so genannte kraniale Synostose. Hierbei können Wachstumsunterschiede entstehen, indem Knochen unterschiedlich stark wachsen oder unterschiedlich lange. Betroffene Personen weisen eine deutlich erhöhte Anfälligkeit auf abnormale Kräfte auf. Diese Annahme bildet die Grundlage für die Untersuchungs- und Behandlungsmethoden des kraniofazialen Raumes.


Inhalt

Theorie

  • Funktionelle Anatomie der kraniofazialen Region
  • Richtlinien für die Untersuchung kraniofazialer Strukturen
  • Definition und Richtlinien der passiven Bewegungen am Schädel


Praxis

  • Klinische Muster und Behandlungsmanagement von kraniomandibulären Gelenkdysfunktionen und neuromuskulären Dysfunktionen
  • Inspektion Kranium
  • anthropometrische Vermessung
  • Palpation kranialer Suturen
  • manuelle Bewegungsprüfung des Neuro- und Viszerokraniums
  • Behandlung von Fallbeispielen

Dr. med. dent. Jörg Müller, PT Gisa Zech

Termin:

20. bis 21. November  2010 in Augsburg

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