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GZM-Zahnärztetag auf der Medizinischen Woche in Baden Baden
30. Oktober 2010
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GZM Programm Baden-Baden 2010
gzm_programm_bb_2010w.pdf (290 kB)
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Curriculum "Systemische kraniofaziale Therapie"
Seminar 2
Untersuchung und Behandlung des kraniofazialen Systems
EinleitungEine besondere Bedeutung haben die zahlreichen Gefäßsysteme zwischen dem Suturengewebe und dem markhaltigem Knochengewebe. Sie dienen als Lastübertragungssysteme, das so genannte Stress-Transducer-System. Einwirkende äußere und innere Kräfte auf das Kranium wirken in Bewegungen der Suturen. Damit entstehen Zug- und Druckkräfte, die wiederum Wachstumsreize für die gesamte kraniofaziale-, mandibuläre- und zervikale Region darstellen. Eine mögliche kraniofaziale Dysfunktion ist der vorzeitige Verschluss einer oder mehrerer kranialer Suturen. Eine so genannte kraniale Synostose. Hierbei können Wachstumsunterschiede entstehen, indem Knochen unterschiedlich stark wachsen oder unterschiedlich lange. Betroffene Personen weisen eine deutlich erhöhte Anfälligkeit auf abnormale Kräfte auf. Diese Annahme bildet die Grundlage für die Untersuchungs- und Behandlungsmethoden des kraniofazialen Raumes.
Inhalt
Theorie
- Funktionelle Anatomie der kraniofazialen Region
- Richtlinien für die Untersuchung kraniofazialer Strukturen
- Definition und Richtlinien der passiven Bewegungen am Schädel
Praxis
- Klinische Muster und Behandlungsmanagement von kraniomandibulären Gelenkdysfunktionen und neuromuskulären Dysfunktionen
- Inspektion Kranium
- anthropometrische Vermessung
- Palpation kranialer Suturen
- manuelle Bewegungsprüfung des Neuro- und Viszerokraniums
- Behandlung von Fallbeispielen
Dr. med. dent. Jörg Müller, PT Gisa Zech
Termin:
20. bis 21. November 2010 in Augsburg



